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21.07.2010, 14:09 Uhr | Übersicht | Drucken
Renko Janßen: „Da kommt niemand raus, der es nicht soll“
CDU-Ortsunion tagte mit dem Pflegedienstleiter der Forensik-Klinik

Auf Einladung der CDU Amelsbüren informierte der künftige Pflegedienstleiter der Forensik-Klinik, Renko Janßen, am Dienstagabend (21. Juli) über den Stand der Planungen. „60 bis 70 Prozent der Baumaßnahme ist fertiggestellt. Im April 2011 werden wir die ersten Patienten aufnehmen“, so Janßen. Der Personenkreis werde ausschließlich der der intelligenzgeminderten Rechtsbrecher sein. „Die Patienten, die von Lippstadt-Eickelborn in die Christophorus-Klinik kommen werden, stehen bereits fest“, berichtete Janßen, der aktuell noch der einzige Mitarbeiter der Klinik ist. Zum 1. Oktober werde Dr. Dieter Seifert als Chefarzt seine Arbeit aufnehmen.

Der künftige Pflegedienstleister der Christophorus-Klinik Renko Janßen, die CDU-Vorsitzende Barbara Boßler und Götz Raisner, der für die CDU Mitglied des Planungsbeirates ist.
 

Die Personalgewinnung verlaufe vielversprechend. „Alle kommen aus spezialisierten Berufen, die mit der Forensik zu tun haben“, sicherte Janßen den Kommunalpolitikern zu. Renko Janßen selbst verfügt über eine 17-jährige Erfahrung im Bereich der Forensik. Seit 1992 war er als stellvertretender Pflegedirektor in einem Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie in Osnabrück tätig. In seinen Verantwortungsbereich gehörten die Bereiche Forensik, Sucht und allgemeine Medizin.

Auch die zehn Mann starke Sicherheitsmannschaft stehe bereits fest. Das Gelände umgibt einen 1030 Meter langen Zaun mit 5,50 Meter Höhe, der überdies 1,8 Meter in den Boden eingelassen und mit Sicherheitsdetektoren ausgestattet ist. „Da kommt niemand raus, der es nicht soll.“ Sollten im Einzelfall von Lockerungsmaßnahmen dennoch Patienten nicht oder nicht rechtzeitig zurückkehren, sicherte Janßen eine offensive Öffentlichkeitsarbeit des Alexianer-Krankenhauses zu.

Barbara Boßler, Vorsitzende der CDU Amelsbüren, begrüßte das Sicherheitskonzept und die klare Festlegung auf maximal 54 Plätze: „Mit den vertraglichen Regelungen ist sichergestellt, dass die Kapazität nicht zu Lasten der Sicherheit überschritten wird.“ Darauf lege die CDU größten Wert. Die Festlegung, keine unbegleiteten Ausgänge in Amelsbüren durchzuführen, sei eine unverrückbare Voraussetzung für die Akzeptanz der Einrichtung.



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