Seit Jahren wird über den Bau einer weiteren Turnhalle in Amelsbüren gesprochen. Jetzt haben CDU und SPD einen gemeinsamen Antrag formuliert, um das Vorhaben auf den Weg zu bringen. Gemeinsam unterstrichen Martin Schulze-Werner und Theo Boekenkötter für die CDU und Friedhelm Schade und Hermann Geusendam-Wode für die SPD die Notwendigkeit des Projekts. Treffend merkt Friedhelm Schade an: „Das wird ein Riesenprojekt für Amelsbüren, für das aber auch eine Riesenunterstützung notwendig ist.“
Der Vorsitzende der Ortsunion, Martin Schulze-Werner, schlägt sogar den Bogen über Amelsbüren hinaus. „Das wird keine Halle ausschließlich für Amelsbüren.“ Denn wenn auch der Standort noch nicht klar ist und auch die Politik hier nicht vorpreschen will, so ist doch klar, dass die neue Halle südlich des Kanals zwischen Amelsbüren und Hiltrup liegen wird. Dort, wo bereits heute die Sportplätze der DJK Grün-Weiß Amelsbüren anzutreffen sind. Für viele Sportler aus Hiltrup-West, die sich bereits heute der DJK angeschlossen haben, heißt das: „Einmal über die Inkmann-Brücke und dann ist man am Sportverein“, wie Schulze-Werner meint.
Eine Entscheidung wollte die Bezirksvertretung noch nicht treffen. Die Amelsbürener CDU hatte den Anwohnern eine Bürgerversammlung zugesagt. Diese soll durchgeführt werden, noch ehe ein Beschluss erfolgt. Die Verwaltung hält an ihrem Vorschlag fest, den 80 Zentimeter schmalen Gehweg vor der Gaststätte "Zur Alten Post" auf 1,60 Meter zu erweitern.
Münster-Amelsbüren - Manche Vorurteile halten sich hartnäckig: Beim Wort Bürgerradweg denken manche an einen Schotterweg, der nur leidlich ausgebaut ist, weil das ganze Vorhaben nicht zu viel Geld verschlingen darf. „Das ist beileibe nicht so“, stellt Ludger Suttarp, Vorsitzender des Vereins IBROS, klar. „Ein Bürgerradweg wird nach dem Stand der Technik gebaut.“ Also mit schöner Asphaltdecke und ordentlichem Unterbau, dass die Landwirte ihn mit ihren schweren Schleppern queren können, wenn sie zu ihren Äckern an der Ottmarsbocholter Straße fahren.
Gestern rückten die Vermesser aus und schufen die Vorbereitungen, dass die Bagger bald loslegen können. Im ersten Bauabschnitt entstehen die ersten 600 Meter, insgesamt werden 2800 Meter als Bürgerradweg ausgebaut. Der Verein IBROS baut den Radweg, der nach der Fertigstellung in das Eigentum der Stadt Münster übergeht.
Aus der Satteltasche von Ratsherr Stefan Weber ragen zusammengerollte Bebauungspläne und griffbereit steckt eine Mappe mit Schriftwechseln und Beschlussvorlagen. Mit mehr interessierten Begleitern als erwartet, startet der CDU-Politiker am Freitag eine Fahrraddtour zu vergangenen und aktuellen kommunalpolitischen Brennpunkten.
Mit einer ganzen Reihe von Stationen, wie etwa dem Hansa-Business-Park, dem zukünftigen Autobahnanschluss zur A 1 oder der Forensik-Klinik, hatte sich die Amelsbürener CDU ein ehrgeiziges Programm zusammengestellt - und das Wetter spielte großzügig mit und prahlte mit einem herrlichen Sommertag.
liebe Amelsbürenerinnen und Amelsbürener,
Kriminalschriftsteller
Hans-Peter Boer
wird für uns am
Sonntag, 20.11.2011, um 11.00 Uhr
im Jugendzentrum „Black Bull“, Zum Häpper 5,
eine Lesung aus seinen Werken halten und für Fragen zur Verfügung stehen.
Eine Vorabinformation gibt die Internetseite www.klauskattenstroth.de.
Ihr
Hierbei werden aktuelle, aber auch abgeschlossene politische Projekte angefahren und vorgestellt.
Die Fahrradtour startet um 15.00 Uhr auf dem St. Sebastian Kirchplatz und führt über neun Wegpunkte zur Wetterschutzhütte an der Ottmarsbocholter Straße , wo die Tour gegen 17.30 Uhr mit einem kleinen Imbiss endet. Anmeldung unter der Tel. 0251-418420 oder eMail post@cdu-muenster.de bis zum 31.8.11 ist erwünscht.
"Wir sind mitgliederstark und bei Wahlen prozentstark", gibt sich Schulze-Werner selbstbewußt. Dieses politische Gewicht, das dann vorhanden sei, sei in der Vergangenheit nicht immer zum Tragen gekommen, sagt Schulze-Werner. Ausdrücklich lobt er die tiefgreifenden personellen Veränderungen in der Hiltruper Ortsunion sowie in der gemeinsamen Fraktion in der Bezirksvertretung. Nun bestünden "geradezu ideale Voraussetzungen", dass die CDU in Hiltrup und Amelsbüren sich "politisch zusammenschließen und ihre Interessen gemeinsam vertreten". Mit dem Vorsitzenden der Hiltruper Ortsunion, Jürgen Ohm, habe er entsprechende Gespräche geführt.
Münster-Amelsbüren. Seit gut zehn Tagen wird über eine dritte Kindertageseinrichtung in Amelsbüren diskutert (WN, 9.+14.7.). Am Dienstag griff die Ortsunion dieses Thema auf und begrüßte mit Anna Pohl, der Leiterin des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien, die wohl kompetenteste Person, die sich zu diesem Thema äußern kann.
In der Diskussion kristallisierte sich heraus, dass zwischen der CDU und der Amtsleiterin "eine große Übereinstimmung besteht, dass etwas in Amelsbüren für den Ausbau der Kita-Tagesplätze getan werden muss".
Schulze-Werner, der in der Stadtverwaltung das Ordnungsamt leitet, löst Bärbel Boßler ab, die aus persönlichen Gründen nicht zur Wiederwahl stand. Sie arbeitet allerdings als Beisitzerin im Vorstand mit. Neuer stellvertretender Vorsitzender wurde Hans-Heinrich Große-Beckmann. Schatzmeister bleibt Götz Raisner, Schriftführerin Marion Weppelmann.







